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Aloe Vera Gel

Aloe-Vera-Gel

Aloe Vera Gel und -Creme kann bei Entzündungen und Hauterkrankungen helfen

Die Aloe Vera (Wüstenlilie oder Echte Aloe) ist eine rosettenförmige Pflanze, die in allen Subtropen und Tropen wächst, und zu zahlreichen Kosmetikprodukten und Lebensmitteln verarbeitet wird.

Als naturbelassene Aloe Vera ist sie schon seit alters her eine bewährte pflanzliche Arznei, die dem Körper auf vielerlei Weise zugutekommt: Als Gel wirkt sie entzündungshemmend, wundheilend und befeuchtend; als Saft verdauungsfördernd und abführend.

Hier ist das Aloe vera Blattgel von besonderer Bedeutung. Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen rund um das Thema Aloe Vera Gel.

Wie wird Aloe Vera Gel hergestellt?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Aloe Vera anzubauen, zu ernten und zu verarbeiten. Für ein qualitativ hochwertiges Gel ist nicht allein die Verarbeitung zu einem Aloe Vera Gel entscheidend, sondern viel mehr der gesamte Produktionsprozess: angefangen mit einem kontrollierten biologischen Anbau bis hin zu manuellen Ernte- und Transportarbeiten.

In tropischen und subtropischen Regionen wird die Heilpflanze unter Verzicht des Einsatzes von Düngemitteln und wenig künstliche Bewässerung kultiviert, bis die äußersten Blätter einschließlich ihrer Inhaltsstoffe voll ausgereift sind. Zu den Qualitätsanforderungen des Aloe-Vera-Gels zählen mindestens fünf Jahre alte Aloe Vera Pflanzen und etwa 2000 Sonnenstunden.

Das wertvolle Gel wird aus dem Wasserspeichergewebe der Aloe Vera Blätter gewonnen und bedarf einer sorgfältigen und schonenden Verarbeitung, um die lindernden und pflegenden Eigenschaften zu erhalten. Eine saubere Trennung von Blattrinde und Saft gewährleistet einen hohen Qualitätsfaktor. Neben der schonenden Ernte ist eine umgehende Kühlung und Kaltpressung des Blattmarks überaus wichtig, um die pflanzlichen Extrakte sowie wertvollen Vitamine und Mineralstoffe zu schützen.

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Aloe Vera Gel als natürliches Heilmittel

Die Heilwirkung der Aloe vera – auch genannt ”Wüstenlilie”- wurde in der Naturheilkunde und Alternativmedizin schon früh entdeckt. In Studien fand man heraus, dass die in der Pflanze enthaltene gelartige Substanz, beruhigend auf empfindliche Hauttypen wirkt und die Wundheilung fördert.

Bis heute wird das naturreine Aloe Vera Gel bei Sonnenbrand und anderen Brandverletzungen, Wunden und diversen Hautkrankheiten, wie z.B Neurodermitis äußerlich angewandt. Das Gel trägt mehr als 200 verschiedene Wirkstoffe in sich, die antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften haben. Dadurch, dass das Aloe Vera Gel wichtige Aminosäuren, Mono- und Polysaccharide sowie Enzyme und Mineralstoffe vereint, macht es sich auch als Ergänzung für eine gesunde Ernährung äußerst wertvoll.

Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Substanzen wird das Gel oder der Saft der Aloe Vera immer häufiger in kosmetischen Präparaten und Mitteln eingesetzt. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang ebenfalls, dass der Aloe Vera Saft als natürliches Abführmittel bei Verstopfungen hilft.

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Welche Wirkung hat Aloe-Vera-Gel auf den menschlichen Körper?

Verbrennungen: Bei oberflächlichen Verbrennungen, wenn man beispielsweise zu lange in der Sonne gelegen hat, oder beim Kochen mit dem Herd in Kontakt gekommen ist, bietet sich Aloe-Vera-Gel als Erste-Hilfe-Maßnahme an. Die verbrannte Stelle sollte man dann behutsam und mehrmals täglich mit naturbelassenem Gel einreiben.

Insektenstiche: Mit Aloe Vera können Juckreiz und Schwellungen, die von Mücken oder Wespen verursacht werden, gelindert werden. Das frische Aloe Vera Gel wird dann einfach (eventuell wiederholt) auf die betroffene Stelle aufgetragen.

Hautirritationen und Hautreizungen: Zu Gesichtscremes verarbeitet oder als reines Aloe-Vera-Gel ist Aloe vera ein wirksames Produkt bei trockener, gereizter und gespannter Haut. Zudem versorgt es die Haut mit Feuchtigkeit und pflegt sie.

Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen: Menschen, die unter Schuppenflechte, Neurodermitis oder Akne leiden, und auf Kortison-Infusionen verzichten wollen, können auf die Aloe Pflanze zurückgreifen, die auf natürliche Weise eine entzündungshemmende Wirkung mit sich bringt.

Gibt es Unterschiede zwischen Aloe Vera Gel und Aloe Vera Saft?

Aloe Vera Saft -Gel

Aloe Vera auch als Wüstenlilie bekannt

Wie der Name vermuten lässt, gibt es auch gewisse Unterschiede zwischen dem Aloe Vera Gel und dem Saft (Aloe-Latex). Der größte Unterschied fängt bereits in der Verarbeitung der Aloe Vera Blätter an: Während für das Gel eine sorgfältige Trennung von Rinde und Saft notwendig ist, benötigt man für die Herstellung des Saftes das gesamte Blatt der Pflanze. Dadurch beinhaltet der Aloe-Vera-Saft auch glycosidische Substanzen (Aloin), welche stark abführend wirken.

Um diese unerwünschte Nebenwirkung zu vermeiden, sollte dem Gel der Vorzug gegeben werden, zumal sich der Aufbereitungsprozess des Saftes bzw. das Entfernen unerwünschter Bestandteile aufwendig gestaltet. Hinzu kommt, dass dabei wertvolle Inhaltsstoffe vernichtet werden. Deshalb spricht die Gelform oder das Aloe vera Spray für eine länger dauernde Anwendung bzw. Behandlung.

Aus welchen Inhaltsstoffen besteht Aloe-Vera-Gel?

Naturbelassenes und kalt-gepresstes Aloe Vera Gel ist in erster Linie für seine beruhigende und lindernde Wirkung bekannt. Forscher fanden heraus, dass in dem Blattinneren der Aloe vera Blätter etwa 160 wichtige Inhaltsstoffe optimal zueinander abgestimmt sind. Diese synergetische Zusammensetzung aller Inhaltsstoffe ergibt eine Reihe gesundheitsfördernder Wirkungen.

Mono- und Polysaccharide

Das Gel der Aloe vera Pflanze besitzt als Hauptwirkstoff Acemannan, eine chemische Verbindung, welche zur Gruppe der Mucopolysaccharide (pflanzliche Zuckermoleküle) gehört. Dem Stoff werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Dazu zählen insbesondere die Schutzfunktion im Körper, um Wunden schnell zu heilen sowie die Entgiftung und Versorgung der Zellen.

Enzyme

Die im Aloe Vera Gel vorkommenden Enzyme sorgen für einen funktionalen Ablauf in den Zellen und stärken den Organismus, indem sie ein flächendeckendes Abwehrsystem gegen bestimmte Krankheitserreger bilden. Diese Enzyme helfen auch bei der Verdauung und bei der Aufnahme von Eiweißen, Zuckern und Fetten aus Nahrungsmitteln.

Aminosäuren

Aminosäuren sind lebenswichtige Bausteine, die der Körper für die Synthese organischer Verbindungen benötigt. Essentielle Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, weil der menschliche Organismus sie nicht selbst herstellen kann. Aloe Vera Gel liefert sieben der acht lebenswichtigen Bausteine, die den Körper stärken.

Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente

Ein wichtiger Bestandteil lebensnotwendiger Stoffwechselprozesse ist eine ausgeglichene Kombination aus verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen. Aloe-Vera-Gel enthält eine Zusammensetzung aus Vitamin A, Vitamin B (B1, B2, B6 und B12), Niacin, Vitamin C, Folsäure sowie Vitamin E. Zu den Mineralstoffen und Spurenelementen zählen Eisen, Chrom, Calcium, Magnesium, Kalium, Zink, Mangan, Kupfer und Natrium.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Diese chemischen Verbindungen tragen ebenso einen wichtigen Teil zur Erhaltung der Gesundheit bei. Aloe vera Gel enthält u.a Salicylsäure, Lignine, Anthraglykoside, Tannine, Sterole sowie ätherische Öle, die vereint antioxidativ, entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirken.

Welche Anwendungsmöglichkeiten von Aloe Vera Gel gibt es?

Aloe Vera Gel bietet sich sowohl zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung. Im Rahmen der innerlichen Einnahme wirkt Aloe Vera Gel u.a gegen Diabetes, Fieber, Verstopfung, Allergien und bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Arthritis.

Am meisten verbreitet ist die äußerliche Anwendung. Eine besonders zu Trockenheit neigende, oder eine durch Sonne verbrannte Haut kann mithilfe der Wirkstoffe der Aloe Vera therapiert werden. Aber auch Schürfwunden, Prellungen und Wespenstiche können durch die antiseptische Wirkung des Gels behandelt werden.

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